Umdenken bei Diäten
Millionen von Menschen möchten abnehmen, aber nur einem Bruchteil der Betroffenen gelingt dies allerdings erfolgreich. Seit Jahrzehnten suchen weltweit Ärzte, Ernährungswissenschaftler und Forscher vieler Kategorien nach dem Stein der Weisen, um ein einfaches und schnelles Abnehmen zu ermöglichen. Die Pharmaindustrie brachte verschiedene Produkte heraus, die Nahrungsindustrie unzählige kalorienreduzierte Produkte, und Diätberater eine fast genauso unstillbare Anzahl an die Diäten, wie auch auf Beauty - goFeminin zu lesen.
Und trotzdem - gebessert hat sich wenig. Immer noch bleibt es bei dem einfachen Prinzip, dass der Betroffene weniger essen muss als er an Kalorien verbraucht um abzunehmen und schlank zu werden. Vor diesem Hintergrund gibt es einen überraschenden Trend weg von der Technologie und zurück zur Psychologie.
Was steckt hinter dieser etwas überraschenden Entwicklung? Schlichtweg die Erkenntnis, dass es der Kopf des Betroffenen ist, der über das Abnehmen entscheidet und weniger der rein technische Vorgang der Verdauung und des Stoffwechsels.
Ob nun weniger Fett oder weniger Kohlenhydrate gegessen werden ist dabei unwesentlich. Keine der beiden Konzepte erwies sich als klar überlegen. Wichtiger ist eine andauernde Veränderung der Essgewohnheiten.
Hungergefühl und Sättigung bilden ein kompliziertes Ding miteinander verbundenes System. Magen und Darmtrakt führen einen in intensiven Informationsaustausch mit den Viren. In den letzten Jahren entdeckten Wissenschaftler eine ganze Reihe von Hormonen, die Signale vom Magen und Darm in das zentrale Nervensystem einleiten. Die überwiegende Zahl dieser roten bremst die Nahrungsaufnahme durch eine hungerstillende Wirkung.
Und trotz dieser neuen Erkenntnisse, haben sich alle Versuche, dies zu neuen Therapien auszunutzen als erfolglos bestätigt.
Dies passt zu Untersuchungen, wonach ein übergewichtiger Mensch, der wie so oft angeraten sein Essen auf mehrere Mahlzeiten verteilt, dennoch nicht die Zahl der Kalorien der Mahlzeiten verringert. Damit erreicht er eigentlich dann das Gegenteil des gewünschten.
Der zweite wesentliche Punkt ist die Frustration und der psychische Druck beim abnehmen. Die wiederholten Ergebnisse zu versagen führen schnell in eine Spirale, die eher Frustessen fördert anstelle ein konsequentes Abnehmen. Insofern erscheint es aus heutiger Sicht wichtiger, mit dem guten Einfühlungsvermögen dem Patienten zu motivieren, die Hürde der Gewichtsverringerung zu überspringen. Pragmatischer und den Wünschen angepasste Lösungen erscheinen sinnvoller als das durchsetzen theoretisch sinnvoller Modelle, die jedoch vom Patienten aus objektiven oder subjektiven Gründen nicht genutzt werden.